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TIB -Standortsicherung durch Investitionsförderung

 

 

Die Förderserie geht in die fünfte Runde: Alles zum Thema Tourismus, Sportförderung und Wirtschaftsförderung.

 

KLOSTERNEUBURG. Cordula Herneth-Ingrisch macht Bürsten. Industrie-Bürsten, genauer gesagt: Ihr Unternehmen, die Technischen Industrie Bürsten mit Sitz in Klosterneuburg, fertigt vor Ort für Kunden. „Ich liebe die Materie, ich greife gern Bürsten an, ich helfe unseren Kunden gerne“, so die Unternehmerin, die die Firma vor 18 Jahren von ihrem Vater übernahm.

Vielseitig

Die Bürsten kommen in allen möglichen Bereichen zum Einsatz: Von der U-Bahn bis zur Lebensmittelproduktion, etwa zur Käsepflege, damit der Käse gut reifen kann. „Ganz ohne Chemie, das ist gut für die Umwelt“, freut sich die Unternehmerin. Die Nachhaltigkeit ist ihr ein besonderes Anliegen. „Natürlich setzen wir auch Kunststoffe ein. Aber wir besetzen zum Beispiel für einen Kunden die Bürsten wieder, so kann ein Kunststoffkörper zehn Mal verwendet werden, das schont Ressourcen“.

Individuelle Produktion

Die Produktion von Bürsten ist keine Massenfertigung, nicht hochtechnologisiert. „Wir machen individuelle Lösungen, arbeiten sie mit unseren Kunden aus. Dann schau ich: Kann ich es hier produzieren, gesamt oder zumindest teilweise.“ Je nachdem wie die Entscheidung ausfällt, muss schon mal der Maschinenpark aufgerüstet werden.

Förderung

Für derartige Investitionen gibt es auch beim Land Unterstützung. „Die haben wir uns auch geholt, um besser, effizienter produzieren zu können“, sagt Herneth-Ingrisch. Eine gelungene Form der Standortsicherung: bei den Technischen Industrie Bürsten Ingrisch liegt der Eigenfertigungsanteil mittlerweile bei 60 Prozent, Tendenz steigend. So bleibt die Wertschöpfung im Land.

Ein Beitrag aus MeinBezirk.at v. 12.10.2021 – Angelika Grabler